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Rechtsanwälte ⋅ Steuerberater ⋅ Wirtschaftsprüfer Spanien

Einkommensteuer Spanien

Arbeitnehmerentsendung von Deutschland nach Spanien

 

In der steuerlichen Praxis ist die Versendung von Arbeitnehmern von Deutschland nach Spanien in Bezug auf die einkommensteuerliche Komponente wichtig.

Entsendungen nach Spanien werden steuerlich weiterhin privilegiert behandelt. Beachten Sie den fristgemässsen Antrag innerhalb von 6 Monaten nach der Arbeitaufnahme in Spanien, mit dem Modell 149 und 151.

Arbeitslohn

Bis 600.000 EUR – 24%

Ab 600.000,01 EUR – 47%

Dividenden-Zinsbesteuerung von 20-24% je nach Höhe.
 

Merke

Normal versteuert, würden Sie bei einem Arbeitslohn von bsp. 400.000,00 EUR einen Steuersatz von 44,21% haben. Wenn Sie aber bei Beginn der Entsendung (beachten Sie die engen Fristen) und Tätigkeit in Spanien mit dem Modell 149 das Sondersteuersystem „Beckham Ley“ wählen, dann werden Sie 5 Jahre lang steuerlich wie ein Nichtsteuerresident behandelt, sprich mit 24% pauschal besteuert.
 

Die Steuererklärung des entsendeten Arbeitnehmers in Spanien, muss in dem Modell 150 abgegeben werden.

Wichtig ist, dass die Arbeitsleistung in Spanien ausgeführt werden muss.

Bei Personal von Fluggesellschaften ist es nicht mehr erforderlich, dass die gesamte Jahresvergütung mit mehr als 15% sich auf Arbeit im spanischen Luftraum bezieht, sondern für die Besteuerung in Spanien reiche schon aus, wenn die Airline in Spanien Ihren Standort hat, und damit wird ohne Begrenzung der gesamte Lohn der spanischen Besteuerung unterworfen.

Dann kann bis zum Jahreslohn von 600.000 EUR durchaus die Wahl des Sondersteuersystems zu empfehlen sein.

 

Wo muss ich als versendeter Arbeitnehmer meine Einkommensteuererklärung für mein Welteinkommen abgeben?

Der spanische Gesetzgeber geht bei der Versendung von Spanien nach Deutschland nach folgenden Kriterien vor, die auch bei der Versendung von Deutschland nach Spanien Beachtung finden, insbesondere wenn man versucht, die Besteuerung in Deutschland aufrechtzuerhalten und in Spanien zu vermeiden.

Beachten Sie hierfür auch die engen Fristen, die nach Wohnsitznahme in Spanien, nicht 6 Monate überschreiten sollte.

Das spanische Finanzamt sieht eine unbeschränkte Einkommensteuerpflicht als gegeben an, wenn der Art.9 LIRPF erfüllt wird.

  1. Lebensmittelpunkt – wirtschaftlicher Interessenschwerpunkt, oder
  2. 183 Tage Aufenthalt im Besteuerungskalenderjahr, oder
  3. Aufenthalt der Familienmitglieder in Spanien (Kinder, Ehegatte).

Sollten diese Voraussetzungen nicht erfüllt sein, müsste das deutsche Einkommensteuerrecht geprüft werden, nachdem das Doppelbesteuerungsabkommen auf die Ansässigkeit abstellt.

Den vollständigen Text des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Spanien finden Sie hier.(pdf)

Im spanischen Einkommensteuerrecht ist in Art.7p IRPF eine Ausnahme geregelt, nämlich 60.100 EUR sind in Spanien steuerfrei, wenn sie in Deutschland verdient sind und von einem Unternehmen in Deutschland bezahlt werden, welches in Spanien steuerlich nicht ansässig ist. Dieser Betrag unterläge dann der deutschen beschränkten Besteuerung.

Zu beachten ist noch, dass der erhöhte Aufwand durch die Versendung nach Deutschland (desplazamiento) in Spanien nicht besteuert wird. Art.9 LIRPF regimen de excesos.

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Aktuelle Rechtsprechung vom TSJ Madrid vom April 2018

Beispiel: Ein Steuerpflichtiger nach dem Beckham Ley, hat seine Immobilie auf Mallorca nicht mehr in der Nichtresidentensteuer angegeben, sondern diese als Wohnsitz – Erstwohnsitz- steuerfrei erklärt.

Die Finanzbehörde hat diese Erklärung als Erstwohnsitz – vivienda habitual, mit Bescheid abgelehnt.

Die Argumentation ist logisch und zeigt die rechtliche Grundlage des Sondersteuerstatus.

Der Sondersteuerstatus kann für 5 Jahre freiwillig gewählt werden und damit wird der Steuerpflichtige weiterhin als Nichtsteuerresident geführt und besteuert.

Die Schlussfolgerung ist, dass ein Nichtsteuerresident keinen dauerhaften Wohnsitz im Sinn des spanischen Einkommensteuergesetzes für unbeschränkt einkommensteuerpflichtige haben kann.

Daraus folgt, dass weiterhin für die Immobilie das Modell 210 für Nichtsteuerresidenten abgegeben werden muss und wenn die Immobilie einen Wert ueber 700.000 EUR hat, dann bleibt es auch bei der Vermögenssteuerpflicht für Nichtsteuerresidenten.
 

Modell 210 – Nichtresidente Immobilieneigentümer

Vermögenssteuer Spanien

 


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