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Steuerpflichten für Immobilieneigentümer in Spanien

Vermögenssteuer Spanien – Pflicht auch für Nichtsteuerreisdenten mit Immobilieneigentum

 

Die Vermögenssteuer in Spanien wurde seit dem 01.01.2008 kontinuerlich von Jahr zu Jahr verlängert. Auch jetzt wurde wieder um ein weiteres Jahr, bis zum 31.12.2019 verlängert. Beachten Sie, dass die Vermögenssteuer von den Regionen reguliert werden kann und zum Beispiel in Madrid die Vermögenssteuer zu 100% begünstigt und damit nicht existent ist.

 

Erklarungsfrist für das Steuerjahr 2018: 04.04.-02.07.2019

Hinweis:

Oftmals wird vergessen, dass ein Nichtssteuerresident, der in Spanien Immobilieneigentum hat, zur Benennung eines Steuervertreters in Spanien nach Art. 6 LIP (spanisches Vermögenssteuergesetz) verpflichtet ist. Wenn die Finanzbehörde Ihnen nicht zustellen kann, dann werden Sie zur Zahlung der Steuern durch Veröffentlichung im Amtsblatt verpflichtet und Sie verlieren jede Widerspruchsmöglichkeit.

Wer ist verpflichtet, die Vermögenssteuererklärung in Spanien abzugeben?

Nichtssteuerresidenten, wenn sich ein Steuerzahlbetrag aus der Vermögenssteuerberechnung ergibt. Die Steuererklärung ist freiwillig und ohne Aufforderung abzugeben. Bussgelder können verhängt werden, wenn sie nicht, oder verspätet abgegeben wird.

 

Beachten Sie

dass Sie freiwillig die Steuererklärung im Modell 210 und D714 (Vermögenssteuer) abgeben müssen und Sie die Finanzbehörde nicht durch Veranlagungsbescheid auffordert.
Kommt es zu Aufforderung, ist bereits ein Steuerprüfungsverfahren eingeleitet und Sie zahlen Bussgeld, dass bei einer Steuerschuld bis zu 150% derselben betragen kann und auch Verzugszinsen, die im ersten Jahr bis maximal 20% betragen und in den Folgejahren den gesetzlichen Zinssatz betragen, in der Regel um die 4%.

Die Steuerliche Verjährungsfrist in Spanien beträgt 4 Jahre + Erklärungsfrist und wird durch die Aufforderung unterbrochen.

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Aktuell 2019

Bussgeld für verspätete Abgabe der Vermögenssteuererklärung aufgehoben

Zum ersten Mal wurde das Bussgeld für die verspätete Abgabe der Vermögenssteuererklärung aufgehoben.

Das Oberste Verwaltungsgericht (Teac) sieht keinen Betrugsfall vor.

Die verhängte Strafe betrug 150% des Kapitalgewinns.

Das Verwaltungsgericht hat am 14.02.2019 entschieden, dass keine Strafe in dieser Höhe bei einer verspäteten Abgabe verhängt werden kann

Der Betroffene erklärte erst nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist, dass er 340.000 Euro im Ausland habe, und obwohl das Vermögen nachweislich aus verjährten Steuerperioden stamme, habe das Finanzamt die Vorschriften des Modells 720 strikt eingehalten und das Vermögen als ungerechtfertigten Kapitalgewinn bei der persönlichen Einkommensteuer angerechnet, indem es 188.000 Euro und eine Sanktion von 150% auf die Einkommensteuer-Quote forderte, weitere 254.000 Euro.

Es handelte sich um ein Kapital, das vor vielen Jahren generiert worden war. Die bloße Tatsache, dass man vergessen hatte, das obligatorische Modell einzureichen, kann nicht zum Verhängen einer solchen Strafe führen.

In der Entscheidung wird die Auffassung vertreten, dass die Sanktion wegen der fehlenden Schuld in den Handlungen des Steuerzahlers aufgehoben werden sollte. Zu diesem Zweck hält es der TEAC für relevant, dass der Steuerzahler der Informationspflicht nachgekommen ist, auch wenn er dies nach Ablauf der Frist getan hat.


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