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Steuerpflichten Firma in Spanien

Körperschaftssteuer – allgemeine Informationen

 

Die Körperschaftssteuer ist in Spanien einheitlich, lediglich auf den Kanarischen Inseln gibt es Sonderregelungen, die zu einer weiteren Steuervergünstigung bis hin zu einem Niedrigsteuersatz von 4% führen.

Allgemeine spanische Besteuerung von spanischen Kapitalgesellschaften, wie zum Beispiel die spanische SL, vergleichbar mit der deutschen GmbH, wird in den nächsten Jahren gesenkt.

Steuersatz Körperschaftssteuer

Jahr 2015: 28 %
Jahr 2016: 25 %

Jahr 2017: 25 %

Jahr 2018: 25%

Die kleine und mittelständische SL (Pyme) wird mit den Steuersätzen von 25% beibehalten.

Die Steuerlast kann in bestimmten Sektoren gemindert werden, zum Beispiel bis zu 20% der Investitionssumme ab 1 Million EUR in der Branche der Filmproduktion.

Die Besteuerungsgrundlage in der spanischen Körperschaftssteuer wird sich ändern.

Abschreibung: Es wird nunmehr der Netto Steuerwert als Abschreibungsbasis angenommen.

Der sogenannte Good Will (fondo de comercio) ist jetzt ueber 20 Jahre abzuschreiben und im Jahre 2015 ist maximal 1% abschreibbar.

Die ausserordentliche Abschreibung von Immobilien wegen wesentlicher Verschlechterung des Zustandes ist nicht mehr zulässig.

Die Anpassung des Inflationskoeffizienten bei den Erwerbskosten einer Immobilie sind nicht mehr anwendbar. Dies wird zu einer Erhöhung des zu versteuernden Gewinnes beim Immobilienverkauf aus der SL führen.

Innerhalb einer Firmengruppe wird die Verzinsung von teilhaberischen Darlehen an anderen Firmen der Gruppe nicht mehr als Ausgabe abzugsfähig sein. Auch die Vergütung von Geschäftsführern wird nicht mehr ohne weiteres abzugsfühig sein.

Die pauschale Abzugsfähigkeit von Marketingkosten wird auf 1% vom Umsatz beschränkt.

Die Beschränkung der Abzugsfähigkeit von Finanzierungskosten bleibt bestehen, in Höhe von 30% des Gewinnes. Hier werden die Fälle erfasst, in dem Finanzierungen in der Firmengruppe genutzt werden, um Gewinne in Niedrigsteuerländer zu verlagern, indem die Finanzierungskosten in Spanien zur Gewinn – Neutralisierung genutzt wurden.

 

Steuer Tipp:

 

Verluste aus Vorjahren können von einer positiven Besteuerungsgrundlage abgezogen werden.

Die Firmengründung in Spanien ist steuerlich weiterhin attraktiv, da auch die Gewerbesteuer für die ersten 2 Jahren völlig freigestellt ist und spöter bis zu 1 Mio EUR Umsatz.

Aber die Firmengründung auf Teneriffa, Gran Canaria oder andern Kanarischen Inseln ist in ganz Europa eine der steuergünstigsten Firmengründungen. Die europäische Union hat die ZEC Firmen steuerlich mit 4% begünstigt. Zum Jahreswechsel 2015 wurde die Steuervergünstigung für die ZEC Unternehmen bis zum Jahre 2026 festgeschrieben und neue Firmengründungen in Spanien, insbesondere auf den Kanarischen Inseln sind noch bis zum Jahre 2020 möglich, um noch die Steuervorteile bis zum Jahre 2026 nutzen zu können.

 

 

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