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Steuerprüfung Finanzbehörde Spanien

Aktuell 2021

 

Die Steuerprüfungen in Spanien werden im Jahre 2021 wesentlich zunehmen, davon betroffen sind:

  • juristische Personen (Kapitalgesellschaften etc)
  • natürliche Personen in der Einkommensteuer und Vermögenssteuer und Nichtresidenten

 

Nichtsteuerresidenten

 

Ein Schwerpunkt der spanischen Finanzbehörden wird es sein, die Personen, steuerlich zu belangen, und als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig in Spanien einzustufen, die als Nichsteuerresidenten in Spanien sind, aber die 183 Tage Frist im Jahre 2020 wegen Covid oder aus anderen Gründen überschritten haben. Sie gelten damit in Spanien als steuerlich ansässig.

Die Verteidigungsmöglichkeiten liegen im deutsch spanischen Doppelbesteuerungsabkommen begründet und sind in jedem Einzelfall zu prüfen.
Flugtickets, Arztbesuche in Spanien, Meldeadressen, Fahrzeuganmeldungen, Steuererklärungen in Deutschland und Spanien etc.

Weitere Angriffspunkte der spanischen Finanzbehörden sind Kryptowährungen, verdeckte Gewinnausschüttungen bei Gesellschafter – Kapitalgesellschaftsverhältnissen und die sogenannten operaciones vinculades, verbundene Geschäfte, von nahestehenden Personen und deren Fremdverkehrsvergleich.

 

Vermögenssteuer

 

Zu beachten ist bei der Vermögenssteuer auch das Urteil vom 03.12.2020 zur realen Vermögenssteuerpflicht von Nichtsteuerresidenten in Spanien, und der indirekten Nutzun von Immobilien auf Mallorca, Ibiza, Teneriffa oder auch Gran Canaria durch zwischengeschaltete Immobiliengesellschaften (SLs).

 

Gerichtsurteil Oberstes Gerichtshof Balearische Inseln

 

Die folgende gerichtliche Entscheidung von Mallorca verneint die Vermögenssteuer in Spanien bei einer Doppelstöckigkeit GmbH – SL – Mallorca Immobilie.

Der Oberste Gerichtshof der Balearen hat entschieden, dass die Vermögenssteuer von Nichtresidenten nicht für die indirekte Beteiligung an Vermögenswerten oder Rechten erhoben wird, die über ausländische Einrichtungen gehalten werden.

Der untersuchte Fall betrifft einen in Deutschland ansässigen Steuerpflichtigen, der Gesellschafter einer deutschen Gesellschaft ist, die ihrerseits an einem spanischen Unternehmen beteiligt ist. Mehr als 50 % des Aktienkapitals der spanischen Gesellschaft besteht aus in Spanien gelegenen Immobilien.

Nach Ansicht des Gerichts fällt keine Vermögenssteuer an, weil der Eigentümer der Anteile an der spanischen Gesellschaft nicht die natürliche Person ist, sondern eine deutsche Gesellschaft, gegen die der Rechtsmittelführer seine Rechte als Gesellschafter hat.

Die Anteile des Rechtsmittelführers an der deutschen Gesellschaft werden als bewegliches Vermögen angesehen, das sich außerhalb Spaniens befindet und in Spanien nicht verwertbar ist, weil diese Gesellschaft nicht spanisch, sondern deutsch ist.

 

 

 

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