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Rechtsanwälte ⋅ Steuerberater ⋅ Wirtschaftsprüfer Spanien

Einkommensteuer Spanien 2020

Betriebsstätte Ausland

DBA Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen Deutschland Spanien

 

Wussten Sie schon, dass Betriebsstättengewinne aus Deutschland auch in Spanien einkommensteuerpflichtig sind?

Beispiel:

 

Ein Unternehmer lebt auf Teneriffa oder Mallorca und hat in Deutschland eine Betriebsstätte und Anteile an einer GmbH Co KG.

 

Welche Steuerpflichten hat er in Spanien?

 

Wer länger als 183 Tage in Spanien lebt oder seinen Lebensmittelpunkt in Spanien hat, ist in Spanien unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, so ist es in Art.9 LIRPF spanische Einkommensteuergesetz geregelt.
Damit ist das Welteinkommen in Spanien steuerpflichtig und es besteht die Vermögenssteuerpflicht, oft vergessen, auch die Verpflichtung zur Abgabe der Auslandsvermögenssteuererklärung, Modell 720.

 

TIPP:

Sie können die Vermögensteuer mindern, wenn Sie zusammen mit der Einkommensteuer erklären!

 

 

Welche Einkünfte müssen in Spanien versteuert werden?

 

  • Einkünfte aus Arbeit und Rentenansprüche
  • Kapitaleinkünfte (Dividenden, Zinsen)
  • Einkünfte aus beweglichen Gütern und Rechten, Mieteinnahmen
  • Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit, Betriebsstättengewinn Ausland
  • Einkünfte aus Vermögensveräusserungsgewinnen (Immobilienverkauf)
  • Abtretung von Rechten an Bild, Urheberrechte
  • Steuerliche objektive Belastungssätze (Zweitwohnungssteuer Immobilie: Diese Steuerbelastung ist in der Nichtresidentensteuer für jeden Immobilieneigentümer aus der EU mit 19% zu bezahlen und auch für steuerliche Ansässige in Spanien, wenn sie mehr als die Immobilie des ersten Wohnsitzes im Eigentum haben)

 

Allgemeiner Steuersatz in der spanischen Einkommensteuer progressiv bis 45% und besondere Steuersatz von 19-23% für Kapitaleinkünfte und Vermögensveräusserungsgewinne.

Der Unternehmer aus dem oben genannten Beispiel muss auch in Deutschland Steuern bezahlen, da nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien und der deutschen Regelung im Art.49 ESTG, eine Betriebsstätte in Deutschland zu versteuern ist, ebenso auch die Bezüge der Kommanditanteile an der KG, die als persönliche Bezüge des Mitunternehmers in Deutschland beschränkt steuerpflichtig sind.

Im Art.7 des deutsch spanischen Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ist geregelt:

Artikel 7 Unternehmensgewinne (1) Gewinne eines Unternehmens eines Vertragsstaats können nur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, das Unternehmen übt seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine dort gelegene Betriebsstätte aus. Übt das Unternehmen seine Tätigkeit auf diese Weise aus, so können die Gewinne des Unternehmens im anderen Staat besteuert werden, jedoch nur insoweit, als sie dieser Betriebsstätte zugerechnet werden können.

Als natürliche Person muss der Unternehmer aber nach der Besteuerung in Deutschland diese Erträge auch in Spanien besteuern.

Ist dies eine Doppelbesteuerung?

 

Nein, eine Doppelbesteuerung wird nicht nur durch das DBA (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung durch Anrechnung und Freistellung) erlangt, auch in Spanien findet eine spanische Steuernorm, der Art.80 LIRPF direkt Anwendung.
Die Gewinne aus Deutschland sind in der Besteuerungsgrundlage in Spanien mit anderen Einkünften zu summieren und die Steuerzahllast dann zu vermindern, um den niedrigeren, der beiden folgenden Beträge:

1. Bezahlte Einkommensteuer in Deutschland

oder

2. Durchschnittssteuersatz, der in Deutschland angewendet wurde, auf die Gewinne aus Deutschland

 

TIPP:

 

In der Praxis ein häufiger Fehler ist es, dass der Art.22 LIS aus dem Körperschaftssteuergesetz angewendet wird, obgleich die Betriebsstätte nicht von einer spanischen SL, sondern von einer natürlichen Person gehalten wird.

 

Nutzen Sie unsere deutsch spanische Fachkompetenz in Ihrer spanischen Einkommensteuererklaerung 2019-2020, abzugeben bis zum 30.06.2020


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